Lagune von Cuicocha
Das am Äquator gelegene Land lässt sich in vier völlig unterschiedliche Zonen aufteilen: den Küstenbereich (Costa), die Anden (Sierra), das bewaldete Amazonas-Tiefland (Oriente) und die Galapagosinseln.

Die Küstenregion Ecuadors ist ein fruchtbares Hügelland, nur etwas über dem Meeresspiegel gelegen. Dort befindet sich die größte Stadt des Landes– Guayquil.

Von Nord nach Süd verläuft die Bergkette der Anden mitten durch Ecuador. Dieses Gebiet wird in Ecuador Sierra (spanisch für Gebirge) genannt. In den Hochebenen um 2.500 m mit gemäßigter Temperatur liegen die Hauptstadt Quito und die drittgrößte, aber vergleichsweise kleine Stadt Cuenca. Die Berge, teilweise aktive Vulkane, erreichen eine Höhe von 5.000 bis über 6.000 Meter. Zudem beheimatet Ecuador gleich drei Berge der Superlative. Der Cayambe ist mit rund 5.800 m der höchste Berg auf der Äquatorlinie. Der Cotopaxi mit rund 5.900 m der höchste freistehende, aktive Vulkan der Erde. Die höchste Erhebung der Erde (vom Erdmittelpunkt aus) ist der Chimborazo, mit 6.310 m über dem Meeresspiegel. In diesem Gebiet liegen auch viele sehenswerte Kraterseen, wie z.B. der Kratersee Quilotoa.

Im Osten des Landes beginnt der Wald des Amazonas-Tieflandes mit heißem und feuchtem Klima. Alle Flüsse dort sind Oberläufe des Amazonas. Die wichtigsten von ihnen sind der Napo, der Coca, der Pastaza, der Putumayo und der Aguarico.

Als vierte Zone bezeichnet man die weit im Pazifik gelegenen Galapagosinseln. Auf diesen Inseln hat sich eine weltweit einzigartige Pflanzen- und Tierwelt entwickelt.
Krater des Cotopaxi 
Landleguan 
Opuntie